Herzlich ...

... willkommen fühlen wir uns in Dänemark, unserem alljährlichen Sommerzuhause.

An Steinen kann ich mich nicht satt-sehen und -tragen, sie füllen Hosentaschen und mal auch den Rucksack.

Mit den Füßen in der Gischt, Stunden am Wassersaum entlang und manchmal ganz hinein, Salz auf der Haut, sekundenlang Schaumkronen im Haar, die verschwinden, großzügig neu entstehen.

Wasser strudelt auch im Fluss im Wald, wo dichtes Laub ein bisschen Sonne durchlässt.

Steine zur Wand im Färberhof verbaut und

Lichtreflexe im Brunnenhaus. Magisch.

 

 

 

 

 

 

In unserem Sommerbuch ein Eintrag meines Mannes, der unsere dänischen Erlebnisse vieler Jahre zusammenfasst:

 

 

 

 

 

 

 

THERE WERE THINGS TO BE COLLECTED.

Beach stones and shells.

Sand in shoes and pockets.

The sun on the skin. The salt on the legs.

The shared loved life in this loved place.

Maoskoe and cheap cork-soled sandals at Kvickly.

Toy tractors (by Mr Massey and Mr Ferguson), string, clogs, and thermos flasks at Henning Poulsen’s at Ajstrup.

Danish miles and hours, and memories of jordbær that tasted even sweeter than the real fruit.

 

Impressions of how to make things outside in wood that made the world more ours. Us more its. Life more here, and now, and real.

 

And then there was little tomcat Gandalf. Who collected us. And brought us our good friend Ragnhild.

Boccia balls from Rude Strand Super and a ketsjer from the old little shop up the steps at Norsminde Handelsplads.

And Worthington Cup football results carefully listed on the Little Computer.

And the sadness of past joy.

(Paul Worthington)

Thanks, Paul!

 

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Kommentare: 2
  • #1

    lenore (Montag, 31 August 2015 19:43)

    ja, so ist es dort, in Dänemark. jeder stein, jede alge hat uns was zu sagen. jeder windzug streift uns und wir denken: so ähnlich war auch doch die allererste berührung mit dem anderen. jeder Schluck aus der Schnapspulle ist wie himbeersirup in der kindheit: so köstlich. und dann kommt kurz vor der dämmerung vielleicht sogar ein schweinswal vorbei, zieht sanft seine kurven und wir denken: so ist es schon immer, in der steinzeit, bei den kimbern und teutonen, bei den wikingern und letztes jahr auch.
    wunderbare fotos, heide!

  • #2

    Heide (Sonntag, 06 September 2015 12:19)

    Danke, Lenore.
    Genau. Es gibt so ein Gefühl von Bestand und Ruhe dort, selbst in den Erntenächten, wenn die Bauern der Umgebung mit tösenden Maschinen dafür sorgen, dass wir nächstes Jahr auch wieder genug Brot haben ... und Bier ... (die dänische Weinproduktion ist ja eher zu vernachlässigen) Danach ist es wieder die See, die man noch nachts im Bett hören kann.